Zwicky

45 Minuten. Junge Literatur aus Zug

Helen Züger, Nora Zumbühl, Lara Burkard, Cyrill Schärer, Kathrin Odolo, Tim Wehrle, Anne Schilling, Nora Unternährer, Janic Kamber, Amy Schicker, Sara Noaman, Jasmin Maag, Jeffrey Zäch, Malena Raud, Nadine Lötscher, Evelyn Wöber, Ivana Aleksic, Catharina Näppi, Ceyda Fierz, Sara Farner, Magdalena Paljuca, Kai Steinke, Julia Lüscher, Anna Rudolph, Jakob Fender, Julia Küng, Laura Zeller, Levente Din, Iris Zoder, Paula Wollkopf, Julian Elyes, Natalie Schürmann, Olivia Schärli, Ambra Luna Dimai, Rhea Conti, Julia Schunk, Selina Trinkler, Aysin Kirver, Johanna Menzinger, Denise Heuer, Janina Stanisic, Leandro Amón Dimai Deo, Sophia Engeli, Maxime Huysman, Corinne Zeller

Mit Illustrationen von Schülerinnen und Schülern
der Kantonsschule Zug

Ein Projekt der Literarischen Gesellschaft Zug,
der Bibliothek Zug und des Verlags pudelundpinscher

Herausgegeben von Thomas Heimgartner

Klappenbroschur, 132 Seiten, 17.6 x 13.2 cm
ISBN 978-3-906061-22-1
20 Franken, 17 Euro
20. November 2020

»45 Minuten – das ist die Dauer einer Halbzeit im Fussball, der Takt des Schulalltags, die Länge der Pause, die eine Chauffeurin, ein Chauffeur nach viereinhalb Stunden Fahrt einlegen muss. In einer Dreiviertelstunde lassen sich zumindest in der Theorie auch 45 Minutengeschichten lesen. Zum Praxistest fordern die in diesem Band versammelten Texte auf. Sie stammen von Zuger Jugendlichen, die sich zwischen April und Juli 2020 am Schreibwettbewerb LiteratU21 – Minutengeschichten beteiligt haben. Die Jury hat ihre Geschichten ausgewählt, weil sie mehr sind als Pausenfüller, Lektionen in jugendlicher Lebensführung und Spielersatz. Sie laden, bei aller Kürze, ein zum Verweilen zwischen den Zeilen.«
Thomas Heimgartnerder Herausgeber

»45 Minuten« im art-tv
»Allen, die sich auch in Zukunft über die heutige Jugend ärgern möchten, sei dieses Buch nicht empfohlen. Für alle andern ist es eine literarische Zwischenmahlzeit vom Feinsten und – wer weiß – ein Blick durchs Schlüsselloch auf die Autorinnen und Autoren von morgen. Den einen oder andern dieser 45 Namen wird man wohl früher oder später im Programm eines Woerdz oder eines Literaturhauses entdecken.«
Mariann Bühler in »041–Die unabhängige Stimme für Kultur in der Zentralschweiz«, Dezember 2020
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»Die jugendliche Optik, so wie sie hier zum Ausdruck kommt, bringt auch die nicht mehr Jungen weiter. Da ist zum Beispiel von der Spannung die Rede, die bei einem Sportanlass
aufkommt und via Fernseher auf Menschen weitab übertragen wird, so kraftvoll, dass sie die Emotionalität der Zuschauenden aufwirbelt. Oder da ist ein ehemaliger Pilot, der sich in einem Flugzeug auf einer Atlantiküberquerung wähnt – aber das Flugzeug, in dem er sich in der Tat 9 Stunden aufhält, steht ›nur‹ im Verkehrshaus, ist nur ein Flugsimulator. Auch die Attraktion des Geldes kann einen in eine Illusionswelt schubsen. Ein weiterer Text bringt die Endlichkeit des Lebens zur Sprache. Wieder ein anderer die Widerspiele von Verdrängung und Erinnerung. Und natürlich viele Themen, die sich aus der Mit- und Umwelt der Jugendlichen aufdrängen: Internet, Ausländerfrage, Magersucht …«
Daniel Annen im »Mitteilungsblatt des ISSV«, 2021/1
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CHF 28.00